Mittwoch, 25. Januar 2023

[ #kultur ] Vorarlberger Funkenbrauch

Der Vorarlberger Funkenbrauch wurde 2010 in die UNESCO-Liste Immaterielles Kulturerbe in Österreich (nationales Kulturgut) aufgenommen.

Der Funken ist ein Feuerbrauch, der heute noch im schwäbisch-alemannischen Raum (Vorarlberg, Liechtenstein, Schweiz, Schwarzwald, Allgäu, Oberschwaben sowie im Tiroler Oberland und Vinschgau), aber auch in Ostfrankreich und bis in die Gegend von Aachen verbreitet ist. Jedes Jahr am Funkensonntag, manchmal aus Publikumsgründen auch am Samstag davor, werden die Funken abgebrannt.

Mit Funkensonntag bezeichnet man den ersten Sonntag nach Aschermittwoch, also den ersten Fastensonntag.Der Funken ist meist ein Strohhaufen oder aufgeschichteter Holzturm, der nach Einbruch der Abenddämmerung unter den Augen der Dorfbevölkerung angezündet. Die größten Funken können eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Im Jahr 2000 schaffte die Funkenzunft Gaissau gar mit einem 40-Meter-Turm den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
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Montag, 16. Januar 2023

[ #geschichte ] Rudolf von Ems - ein früher Vorarlberger Dichter


Rarität: Die zehn Gebote aus der Weltchronik des Rudolf von Ems als mp3 zum Anhören. 


Rudolf von Ems ist vor allem der erste namentlich genannte  Dichter Vorarlbergs, der erste Ich-Erzähler und der erste, der statt eines Adeligen einen Bürger zum Helden machte. Er gilt als einer der gelehrtesten Autoren mittelhochdeutscher Sprache. Zwischen 1220 und 1254 dichtete er und war einer der fruchtbarsten Dichter seiner Zeit. Urkundlich jedoch lässt er sich leider nicht nachweisen.


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[ #geschichte ] Donato Arsenio Mascagni - Hofmaler des Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems


Italienische Kunst prägte das frühneuzeitliche Europa. Künstler aus Italien erfüllten in Mitteleuropa eine bedeutende Kulturmission. Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts strömten italienische Künstler nach Österreich.

Am Anfang wurden sie in dem seit 1529 unmittelbar von der Expansion des osmanischen Reiches bedrohten Land vor allem als Baumeister von Befestigungsanlagen geschätzt. Bald konnten sie sich auch im Bereich der "architectura civilis" und in allen anderen Kunstgattungen durchsetzen. Vorteilhaft und von grundlegender Bedeutung für ihren Erfolg zeigte sich auch die um sich greifende und alle Gesellschaftsschichten erfassende "italianità" der frühneuzeitlichen Gesellschaft. Die "italianità" setzte sich in der Literatur, in der Musik, im Theater, in der Architektur und in der bildenden Kunst durch und wurde zur universellen Sprache des politisch und konfessionell gespaltenen Kontinents. (Anmerkung: Der Begriff Italianità  -„Italianität“ - kam erst während während des 19. Jahrhunderts im Zuge des Risorgimento in den Reihen der panitalienischen Bewegung auf. Unrühmlich in Erinnerung ist das Schlagwort Italianità durch die Zeit des Faschismus, als es bei der zwangsweisen Italianisierung der nach dem Ersten Weltkrieg einverleibten Gebiete, u.a. auch Südtirol propagandistisch verwendet wurde.).
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Donnerstag, 17. November 2022

[ #geschichte ] Die "Gräfin von Hohenembs": Sisi und Sissi

 


Als Gräfin von Hohenembs gab sich Kaiserin Elisabeth von Österreich auch auf ihrer letzten Reise nach Genf aus, bei der sie von einem Anarchisten erdolcht wurde. 

Sie ist seit den Filmschnulzen mit Romy Schneider als "Sissi" bekannt. In Wirklichkeit schrieb sie sich jedoch "Sisi" und ließ sich ab dem 32. Lebensjahr weder malen noch fotografieren.

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Dienstag, 8. November 2022

[ #geschichte ] Notizen zum Vorarlberger Schwarzmarkt und Schleichhandel nach 1945

Als Ende des 19. Jahrhunderts das Saccharin erfunden wurde, sorgte die bedrohte Zuckerindustrie dafür, dass die Einfuhr dieses billigen Süßstoffes für Deutschland, Österreich und Böhmen 1902 per Gesetz verboten wurde. 

So blieb den Schmugglern nichts anderes übrig, als von der Schweiz aus das leicht transportierbare Saccharin über die Grenzen zu bringen. Saccharin, Zucker, Mehl, Tabakwaren waren lange Zeit eines der Hauptschmuggelgüter an der Grenze Vorarlbergs zu der Schweiz und Liechtenstein. Schmuggel war im Grenzland immer ein Thema, nicht nur in Kriegs- und Notzeiten. Anders verhält es sich allerdings, damit als der Schmuggel zur Finanzierung nationalsozialistischer Wiederbetätigung dienen sollte.
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Donnerstag, 3. November 2022

[ #geschichte ] Die letzte Jüdin in Hohenems: Frau Frieda Nagelberg (1889-1942)

 


Christian Michelides, Stolperstein für Frieda Nagelberg 2,
CC BY-SA 4.0

Am 20.1.1941 lässt sich Goebbels vom Geheimdienst über die Aufnahme des NS-Propagandafilmes "Der ewige Jude" (Die Uraufführung war am 28.11.1940) in der Bevölkerung berichten. Die  deutsche "Avantgarde" filmte übrigens bei dieser Nazi-Unkultur mit.

Bis zur Wannseekonferenz von 1942 waren schon alle jüdischen Mitbürger Vorarlbergs, welche nicht als Mischlinge oder in Mischehen lebten, aus Vorarlberg verschwunden. Geflohen, verhaftet, deportiert, aus Verzweiflung aus dem Leben geschieden oder durch NS-Gewalt verstorben.

Frieda Nagelberg. Nur eine einzige jüdische Frau, eine Büglerin lebte noch im Versorgungsheim in Hohenems. Dies verdankte sie bis dahin auch nur der Bürokratie. Sie war zu den Siebentage-Adventisten übergetreten und die jüdische Gemeinde fühlte sich nicht mehr zuständig, weil sie keine Glaubensjüdin war. Doch für den Hohenemser Bürgermeister und NSDAP-Ortsgruppenleiter Josef Wolfgang blieb sie eine Jüdin und war ihm ihre Anwesenheit ein Dorn im Auge. Er intervenierte mehrmals bei übergeordneten Stellen und forderte ihre Umsiedlung. Schließlich war er sogar bereit, dafür in die eigene Tasche zu greifen.
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Mittwoch, 19. Oktober 2022

[ #küche ] Vorarlberger regionale und traditionelle Kost


Regional - Saisonal - Traditionell.

Immer mehr Menschen entdecken die Lust am Selbermachen und an einer bewussten Ernährung mit regionalen, saisonalen Lebensmitteln. Hier finden Sie ausgewählte Rezepte aus dem Kurs- und Broschürenangebot der Seminarbäuerinnen.
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